Fritz Letsch

Saturday, August 07, 2021

Queen | Teo Toriatte |- weil ich grade gefragt wurde, was zu meiner Beerdigung gespielt werden soll

Damit ihr euch schon mal drauf einstellen könnt, und bisher hätte ich den Waldfriedhof München für euch vorgesehen, wo schon ein paar Freunde liegen,  damit die Gesellschaft auch unterirdisch stimmt ...

Der Weg ist zwar weit, aber die Busse bringen euch gut hin, aus verschiedenen Richtungen, und der See an der Aussegnungshalle ist auch nett, immer ein schöner Ausflug.

Irgendwas von Hair und was kann noch wer live?

Natürlich nicht so live, sondern gediegen ;-))

Aber andererseits: Immer war auch Jim Morrison um mich,"This is the end ..."



Wobei in der Badewanne gerne Phil Ochs für mich sang: Tape From California


 


Gedenktafel zu Ehren von Jim Morrison in Venice Beach, Los Angeles


 https://youtu.be/8p-AUo1w45w

und logischer wäre auch:


oder doch: Teach your children well ...?

https://vimeo.com/381191456 

Fehlte aber noch "Ding dong, the which is dead" von Klaus Nomi, aber wer kennt das noch? 




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Wednesday, February 03, 2021

Der Garten - Die Ruine - Das Wasser - Ästhetische Praxis und Bildung, Potsdam Juni `98

 


fritz letsch

Der Garten - Die Ruine - Das Wasser

Ästhetische Praxis und Bildung,
Potsdam, schönster 25.-27. Juni `98

Eine hohe Einladung mit gehobenen Ansprüchen:

Die „Ästhetische Praxis“ der alltäglichen Schulen und Hochschulen als internationales Symposium in historischen Umgebungen

Bei einer großen Gruppenwanderung durch den Neuen Garten am Heiligensee entlang zum Schloss Cäcilienhof wankt gelegentlich ein Papst aus einem Gebüsch und fällt strauchelnd in ein Nächstes;

Ein ältlicher Kinderwagen rollt vom Hügel in den See und versinkt ...

ein allein fahrender Motor-Rasenmäher biegt in der Ferne um eine Ecke und beginnt zu knattern, stottern und zu rauchen, explodiert?

Lehren und Lernen aus den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten
Potsdam hatte in jenen Jahren noch den Charme des Alten, und des sehr Alten, in dem die Ereignisse im Neuen Garten auch fürstliche Späße hätten sein können, die DDR-Relikte von Straßenbau und die russischen Besetzungs-Relikte schon wie historische Infrastruktur wirkten:

Die TAGUNG WAR WUNDERBAR VORBEREITET UND VOLLER EREIGNISSE:

Interaktiv: Mündige dialogische Praxis versus Elite-Kunst

Hervorragende Vorstellungen verschiedenster Performender mit guter Einleitung und Nachbesprechung wechselten sich mit fachlichen Vorträgen und Diskussionen in hübsch gelegen Örtlichkeiten ab, in denen die Beteiligten Raum und Zeit für Vorbereitung fanden, die Teilnehmenden in Gärten und Gemächern die Bewegung und den Wechsel genießen konnten.

Meine Fragen zwischen Projekt und Lehre: Performance versus Theater

Einladung, Beteiligung und Kriterien-Entwicklung

Die Werkstätten der Hochschule Sozialwesen in Potsdam sind wie aus einem Konzept der Kolleg*innen des Theater der Unterdrückten, enthalten Elemente der Beteiligung, der kritischen Reflexion und der künstlerischen Abbildung:

Codierung und Dekodierung lösen sich ab, bereiten Gespräche vor:

Codierung: Für eine Aussage, einen Vorgang ein Bild schaffen, das ihn vertritt;

Dekodierung: Die Bild-Bedeutung anwenden, ausprobieren, hinterfragen, ins Spiel bringen und Grenzen der Richtigkeit ausloten ...

Die Erinnerungen, Deutungen, Reflexionen und Varianten bekommen Zeit zum Austausch, auch unserer jeweiligen Lebens-Realitäten und eigenen Arbeitsweisen 

Die Rolle der Anleitenden im Dialog

Theater-Pädagogik: Wie vermitteln wir das Spiel der Ebenen?
Theater = Pädagogik: Welche Formen der Vermittlung passen zu Lernenden, Themen, Lehrenden und den Dialog dazu?
Theater als Vorstellung - Performance: Differenzen in Absicht und Aussage, "Schönheit" der Präsentation und "Wahrheit" der Vorgänge in Gefühl und Gehirn

Bewusstseinsbildung im Dialog

Performance: Vorstellungen im Raum - Aussage im Genuss / Austausch?
Performance-Formen, Linien und ihre Variationen
Grenzen, die man lassen kann

Bei Frauen mehr das Lachen, bei Männern oft priesterlicher Ernst

Inszenierung des Lernstoffs
Inszenierungen des Lebens,Verfremdungen
Begegnung von Raum, Körper und Technik
Medien und Präsentation, Identität und Entschiedenheit

Pädagogik der Unklarheit

Beliebigkeit der Kunstkriterien
Didaktisches Verpackungsmaterial
Entertainer der Postmoderne

Neue Aufklärung

Trotz Unerschöpflichkeit des Nichtwissens
Im Überblick der Wissenschaften und der Gesellschaft
Neoliberal verstanden, global weitergedacht, zukunftsfähig?

neue Theaterformen entwickeln

die aristotelische Katharsis-Performation vom geschlossenen Stück mit Chor, Handelnden, Volk und einer Moral, in heutiger Hollywood-Manier als Happy End, wie auch Klopapier benannt wird ...

die brechtische politische Bewusstseinsarbeit

die Beteiligung des Publikums bei Boal als Weiterführung der Lehrstück-Ansätze in der politischen Denk-Ausbildung der Schauspielenden

Theater vermitteln lernen

selbst erlebtes Theater gemeinsam reflektieren: differenzierte Kriterien entwickeln, Austausch zu persönlichen Erfahrungen, Eindruck, Empfinden, Gefühl, Geschmack, Unterscheidung von Bewertung, Einordnung, Meinung
Stück-Fragmente entwerfen und vorstellen: Reaktionen zuordnen
Kultur-Orte und Einsatzgelegenheiten, Kulturmanagement

Theater spielen lernen

Die eigene Rolle variieren, fremde Rollen übernehmen, erproben;
Den Körper zur Spielfähigkeit sensitivieren: Bewegung, Haltung, Atem, Stimme;
Zusammenspiel und Publikumsreaktion: Rhythmus, Stimmung, Rahmengestaltung

Theater inszenieren lernen

Veränderungsweisen finden
Dialog gestalten
am Thema der Menschen im Publikum?

Rückkehr

und jetzt weit zurückfallen lassen:
Die charmante Einfachheit des Theater der Unterdrückten neu formulieren, in den Kontext der erlebten Performationen hinein, die grundlegenden Gestaltungs- und Erkenntnis-Elemente der eigenen und fremder Wirklichkeiten für alle zugänglich machen, die eine Veränderung ihrer Situation und Umwelt herbeisehnen.

Das Spiel der Macht

als erste Assoziation der partizipativen Performance:
Das war eine meiner zentralen Fragen geblieben: 

Wie kann das ganze Spiel der Vorsteller für das Publikum zugänglich werden, wie erlösen wir die vereinzelten Traumbilder zu einem Dialog, der gemeinsames Verstehen und Tätig werden ermöglicht (wenn wir aus der Kulturhaltung zurückgelehnten Genusses heraus wollen).

Es beginnt mit einem Tisch und etwa drei Stühlen, definiert im Abstand dieser eine abstrakte Szene in unseren Köpfen. Ein >Joker< lädt zu Variationen des Themas ein, bis alle in der Bildern beteiligt sind.

Dann steigert sich die Frage: Wie bekommt ein Stuhl mehr Macht? 

Nach der oft versuchten Überhöhung auf dem Tisch, die aber nur symbolisch stärker wäre, in der Realität aber wackelig und unsicher, kommen wir zu konkreten Bildern, Verhältnissen, Geschichten der Einzelnen.

Und jede Geschichte wird wiederum zur Herausforderung der Anderen: Lässt sie sich wiederum brechen, ist der Raum von anderer Macht zu erobern, wer bleibt am Ende noch Variations- und Handlungsfähig?

Indem alle in die Szenen einsteigen können, in ihrer Rolle bleiben, oder wenn sie unbedeutend geworden, sie wieder verlassen, sind alle im Spiel, auch wenn sie nicht zu ihrer Idee gekommen sind, waren sie Beteiligte.

Bilder und ein Theater der Veränderung

Performance gibt ein Bild von einem Zustand, mehr oder weniger tiefgründig, mehr oder weniger tragisch oder humorvoll, aber meist noch keine Richtung einer Veränderung, wenn auch meist Problematiken von Beziehungen und Zuständen vorgestellt werden.

In der ästhetischen Ausformung liegt dabei oft sogar noch die Lust am Übel, die es (als Thema) vielleicht in einer Übertreibung auch gar nicht loslassen will ... was aber zu einer Lösung notwendig ist. (entsprechend: Täter-Opfer-Zuspitzung)

Nun wäre es zwar ein harter Bruch, einfach den Joker des Theater der Unterdrückten hier ins Spiel zu bringen, aber eine entsprechende andere Spielfigur und Handlungs­ebene, oder ein Begleiter, wie er / sie ja auch als MeisterIn des Geschehens oder zumindest als Hausmeister*in der Installation bei jeder Performance vorhanden ist, gestaltet ja schon die Dramaturgie der Zusehenden.

Die Verantwortung dieser präsentierenden Figur war beim Symposion nicht im Gespräch: Sie gibt dem Publikum Platz und Raum, dirigiert es durch die Zeit und hat auf dieser Ebene die gastgebende, prinzipale Rolle. Kann diese zu mehr als einer Gesprächsmoderation im Anschluss, bis zu einem Anwalt des Publikums werden?

Um der Rollenvielfalt und -Divergenz gerecht zu werden, sollten verschiedene Personen probehalber diesen Part gegeneinander spielen und dem Publikum die Auseinandersetzung anempfehlen, bis eine klarere Funktion der Gastgebenden Rolle die unserer Hochschul-Lehrenden neu entwirft:

Die Pädagogik ist (anscheinend) kein Thema,

weil wir uns mit einer scheinbar kritischen oder objektiven, einer irgendwie gut gemeinten aufgeklärten Haltung über die Gräben helfen, ohne zu benennen (oder auch: benennen zu können), was unsere lehrenden Grundlagen sind. 

Der Rückzug ins Wissenschaftliche der Ästhetik wäre feige, transportiert diese doch, wie auch der Kunst­begriff der meisten Profis, durchaus autoritäre oder markt-entsprechend neoliberale Grundzüge, wie sie im Spiel der Macht an den Hochschulen inzwischen gern umspielt, aber nicht berührt werden. Tabu.

Benotung und Bewertungen als strukturelle Gewalt?

Wie offen sind die Kriterien für Bewertung den Teilnehmenden nach welcher Zeit zugänglich, entsprechen sie den Hochschul-Richtlinien und wie sind sie der Gruppe, den Einzelnen verstehbar, als beeinflussbar, variabel zugänglich?

Befreiende Pädagogik wie kritische Psychologie

sind in unseren Hochschulen Exoten. Also ART-Verwandte?
Ich bin durch Studierende und Seminar-Teilnehmende auf die Verwandtschaft des Menschenbildes, die Logik der Verbindung hingewiesen worden, die Carl Rogers in seinem Buch „Die Kraft des Guten“ als parallele Entwicklung mit Paulo Freire beschrieben hat.

In unserem Symposion war dieser Ansatz im Vortrag von Charles R. Garoian von der Penn State University vertreten: Seine Einordnung von den Bankiers-Erziehenden über die Entertainer bis zu den Lernbegleitenden sprach mir sehr aus dem Herzen, und alle Bemerkungen anderer Symposant*innen klangen, als wäre dies bei ihnen selbst­verständ­licher Standard.

Ich will es nicht so recht glauben: Eine gemeinsame Werkstatt- oder Projektarbeit ist sicher im Ansatz dialogisch und auf Partizipation angelegt, aber: gelingt uns das immer, stellen wir nicht am Ende doch unsere höheren Kriterien, wie reflektieren wir diese Arbeitsweise?

Meine eigene Schauspielausbildung war noch stinke-autoritär, und auch wenn ich dabei viel gelernt habe, hat mich der Stil von Augusto Boal und die Pädagogik von Paulo Freire dahinter doch weit mehr fasziniert und für die Teilnehmenden aufgeschlossen. 

Die Inszenierungen damit sind vielleicht nicht so groß und kunstvoll, wie manche Vorstellungen in großen Häusern, aber für uns Beteiligte sind sie nie fremd, entfernt oder langweilig, und die Lernschritte bleiben als selbst erarbeitete garantiert in Erinnerung.

Über einen fundierten Austausch dazu würde ich mich freuen.

Spiel, Theater und Darstellung

Schon lange hätten wir den Titel erweitern sollen, weil ich auf Spiel und Theater immer die milde Reaktion wie auf Sport und Musik bekomme: lockern, Freizeit, unwichtig. Als Petersilie auf den Buffets der Feste, aber nicht als Lern-Arbeitsweise angefragt, liege ich mit dem Theater der Unterdrückten natürlich ganz falsch: Nicht lustig genug, wir sind doch gar nicht so ...

(Spiel, ) Theater und Kommunikation

Die neue Qualität kam für mich wiederum von außen: Die Zusammenarbeit mit einer sehr aufgeschlossenen Unternehmensberatung macht mir seit einem Jahr (1998) den hohen Bedarf an kommunikativen Kompetenzen in den meisten Management-Ebenen deutlich, und im Gegensatz zur Lehrerfortbildung, wo dieses Defizit zwar auch fest­gestellt, aber nicht mit Reaktion versehen wird, ist dazu auch eine Finanzierung vorhanden. Das Bewusstsein in unseren benachbarten Fakultäten hierfür wäre leicht nachzufragen.

Nachtrag 2021: In der schlichten Polarisierung war von Augusto Boal eine Anwendung seiner Methoden in der Verwendung für Unternehmen abgelehnt worden, ohne auf die gewerkschaftliche Möglichkeit der Organisation von Kommunikation und den Abbau von Hierarchien zu reflektieren. Mehr dazu in: Unternehmenstheater in der Praxis, mit mehreren kollegialen Beiträgen.

Neue Verbindungen eingehen

Grundlage für diese Zusammenarbeit ist der Ausbruch aus dem Elfenbein- Hunger­turm der hohen Kultur-Ansprüche und ästhetischer Schein-Freiheiten. 

Gewinn kann eine neue Kommunikationskultur sein, die sich nicht vor den Auseinandersetzungen mit all den Bedrohungen und notwendigen Veränderungen der neoliberalen Sack­gasse scheut, dabei auch Mit-Verantwortung für alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verbrechen anspricht und damit zu einem verantwortlichen Partner der ethischen Gestaltung wird, statt aus dem feinen Turm zu rufen und auf sponsorige Almosen zu hoffen.

Idee: taz mag spielen:

dellwo in szene setzen - und alle heutigen fragen dazu: was war es, was machte es mit uns, was machen wir jetzt damit ... ? sätze der befreiung

Literatur

Lotmar, Paula und Tondeur, Edmond: Führen in sozialen Organisationen, Haupt Bern Stuttgart Wien 1996

Theater macht Politik, Die Methoden des Teatro Oprimido in der Jugendbildungsarbeit


Ein Werkstattbuch
 in der Reihe "Gautinger Protokolle", eine Zusammenstellung zum Einsatz in der Jugendarbeit als Zusammenfassung von 10 Jahren
1. Version als Werkstattheft war lange Zeit erhältlich im Institut für Jugendarbeit des Bayrischen Jugendrings
2. Von Simone Odierna stark erweiterte Ausgabe als Buch im AG SPAK Verlag

http://www.agspak-buecher.de 

 

Ketzerbrevier eines Altöttinger Ministranten: ... denn Sie wissen nicht, was Liebe ist ...
Mein Ärger mit der Kirche - Bewusstseinsbildung statt blindem Glauben!  ISBN 3-930 830-48-5  http://www.agspak-buecher.de


Literatur Boal und Freire

Die Arbeit am Tabu: Lehren und Lernen mit Boal, Werkstattgedanken
in: Freire-Brief 48/49-91 und: Gebraucht das Theater, Die Vorschläge Augusto Boals: Erfahrungen, Varianten, Kritik. Hg. Bernd Ruping, Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung Lingen-Remscheid 1991 (vergriffen)

Zukunftswerkstatt - Utopie: Vom Problem zum neuen Projekt
in: das KulturBureau, Handbuch zur Organisation, Entwicklung, Aufbau und Absicherung von Projekten im kulturellen und sozialen Bereich, Hrsg. Para-SOL e.V. Autorenteam Regensburg 1992

Szenen für die Szenen
in: Aids-Prävention und Jugendschutz, Materialien und Dokumente, Aktion Jugendschutz, Bundesstelle, Boorberg Verlag 1992

Mach mir eine Szene!  Zur Theaterarbeit in der Aids-Prävention
Punkt 4.4 Theater in der Arbeitshilfe: Sexualpädagogik in der Praxis, Hg.: Franz Will, Aktion Jugendschutz, 1992
und in: Reader zur Aids-Prävention, Aktion Jugendschutz Bayern 1992

Utopie als Lust an der Krise
in: das KulturBureau II, Aufbau und Absicherung des eigenen Arbeitsbereiches, Hg. Para-SOL e.V. Autorenteam Regensburg 1994

Lernen zurückerobern, Theater-Werkstatt-Arbeit als kooperative Arbeitsform
in: Kulturen des Lernens, Bildung im Wertewandel,
Hg. von Hannelore Zimmermann & Verband unabhängiger Bildungsinitiativen und Tagungshäuser Baden-Württemberg, talheimer sammlung kritisches wissen 1995

Beitrag zum Buch Unternehmenstheater in der Praxis, Veränderungsprozesse mit Theater gestalten - ein Sachroman
Hg. Peter Flume, Karin Hirschfeld, Christian Hoffmann, Gabler Verlag und wie er entstand ...
Visions-Theater(R) Theater-Methoden in der Arbeitswelt und auf visions-theater.com

Die Verwandtschaft von Gestalt und Forum-Theater
erschienen in: Helmut Wiegand (Hg): Theater im Dialog: heiter, aufmüpfig und demokratisch:
Deutsche und europäische Anwendungen des Theaters der Unterdrückten. Mit einem Beitrag von Augusto Boal ibidem-Verlag

Zeitschriften-Artikel

Alfabetisierung der Sinne
in: image 53, Zeitschrift der Kath. Hochschulgemeinde Würzburg 1982

Erfahrungen mit dem Theater der Unterdrückten in Europa
in: das baugerüst, musisch kulturelle Bildung 4 / 1985, Materialien für die evang. Jugendarbeit in Bayern

Aktionstheater als Schritt in die Öffentlichkeit, Neue Theaterformen in der Jugendarbeit
in: jugendnachrichten, Zeitschrift des Bayrischen Jugendrings 1987

Bewußtseinsbildung in der Theaterarbeit
in: Befreiung und Menschlichkeit, Texte zu Paulo Freire, Hrsg: Heinz Schulze u.a. AG SPAK 1991

Die Wüste wächst, weh dem, der Wüsten birgt
in: Vorbereitungsmaterialien zur AGG- Jahrestagung 1991 Bonn, Verband der kath. Studentengemeinden Deutschlands

Reale Theaterarbeit in sozialen und pädagogischen Berufen
in: Professionelle Kompetenz in der befreienden Pädagogik, Zeitschrift für befreiende Pädagogik 2/3 1994

Bericht aus Kroatien, Theatermethoden in der Flüchtlingsarbeit
Bericht für Regenbogen Bayern 1994 und in: Medizin und Gewissen,
Der Mensch nimmt sich mit, wenn er flieht, Materialien zum internationalen Ärztekongress Nürnberg, München 1997

Theater der Unterdrückten: Brasilianische Theaterarbeit für Deutschland?
in: Brasil Aktuell, Zeitschrift von Arche Nova e.V. München 1995

Stimmkonzert. Eine soziale Erfahrung? Interferenzen.


in: Korrespondenzen, Zeitschrift für Theaterpädagogik, Reader zur Tagung " Soziales Lernen und Ästhetische Erfahrung" Berlin Februar 1995

Auf dem Weg zu einem Theater der Veränderung?
Das Theater der Unterdrückten in europäischen Anwendungen
in: Es braucht Mut, glücklich zu sein, Zeitschrift für befreiende Pädagogik 10/’96 (vergriffen)

Engpass + Forum-Theater in Deutschland, ein Abriss,http://home.arcor.de/letsch/bilder.htm
erschienen in: Korrespondenzen Zeitschrift für Theaterpädagogik, über den Bundesverband Theaterpädagogik oder im schibri-verlag
Heft 34/1999: Reflexionen Perspektiven: 20 Jahre Theater der Unterdrückten in Deutschland

Eine Zusammenfassung der Anwendung der Theater-Methoden in der partizipativen Unternehmenskommunikation:
Theater-Methoden als Weg zum Dialog  als Artikel sind die Erfahrungen in der Zeitschrift der LAG SPUK (Landesarbeitsgemeinschaft Spiel + Kultur Bayern, Kulturelle Jugendbildung, ) zusammengefasst: "Zielgruppe Management" Aug 1999

Szenen verändern: Theater der Unterdrückten heute. Joker aus Rio unterwegs.
Vorgestellt werden alle wichtigen Aspekte des "Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal". Zeitschrift für befreiende Pädagogik Nr. 25/26, Dez. 2000, ca 10,00 Euro und Porto bei www.agspak-buecher.de

 

Erinnerung an das Konzept 1991 / 1992 mit Architektur-Studierenden in Halle, Burg Giebichenstein im Zoo: Raum-Erfahrungen und Veränderung


            fritz letsch

 

theaterpädagoge, zukunftswerkstatt- moderator

im kollegEnkreis entwicklungsdienst theater - methoden in der Paulo-Freire-Gesellschaft eV  und im moderatorInnenkreis der Zukunftsbibliothek der Robert-Jungk-Stiftung Salzburg - hochschule münchen, fachbereich 11 sozialwesen  

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Thursday, January 21, 2021

Basis finden: Coaching für Obdach- und Wohnungslose in München, den Grund für eine neue Existenz aus Hartz4 finden

Es gibt so viele Möglichkeiten, aus bürgerlicher Existenz zu fliegen, wie Mieter in der Stadt sind ... bei steigender Konkurrenz aller zu-Ziehenden.

Die aktuell steigenden Krisen der Einkommen werden die Schicksale anreichern:

Entlassungen und Kurzarbeit, die nicht mehr genug bringt, Schulden und Beziehungs- oder Nachbarschafts-Streit, Bußgeld, Knast, Schwarzfahren, aber auch Krankheit, Reha, Schlaganfall ...

und schon fühle ich mich unfähig, ein amtlich aussehendes Schreiben zu lesen, zu verstehen.

Und wer hat schon den Hintergrund, in Ruhe zu zu hören?

Der Weg zu einer Unterkunft: 

Jobcenter Franziskanerstraße, Antrag auf Hartz4, Sozialticket, Zugang zu SOWON, der Verwaltungs-Plattform der Sozialwohnungen in München, die Schlange ist zwar lang, etwa 10.000 Wohnungslose, aber die Stadt baut ... und Genossenschaften, falls mal noch mal was an Erbe drin ist.

Schuldnerberatung, Insolvenz?

In guter Zusammenarbeit mit Fachleuten von Help

Der Weg zur Prozesskostenhilfe: 

Lass es uns erst noch mal durch gehen, was die Sache ist, und geh davon aus, dass die Staatsanwaltschaft kein Interesse hat, dir einen teuren Knast-Aufenthalt zu finanzieren: 

Eingliederungshilfen statt Strafen sind angesagt, gemeinnützige Arbeit kann klar machen, was in deine nächste Bewerbung soll ....
https://www.rak-muenchen.de/mandanten/weitere-informationen/prozesskostenhilfe-beratungshilfe.html

Basis 2.0
Basis 2.0 in der DAA

Bewerbung?

PC-Kenntnisse? Email-Adresse? Alles erlernbar, in deiner Geschwindigkeit.

Keine Mappen mehr, aber eine übersichtliche Darstellung deiner Fähigkeiten ...
und vielleicht einen Flyer dazu?

Lebenslauf?

Nicht mehr "lückenlos", sondern eine Skizze deiner Erfahrungen, Interessen ...

Zeugnisse?  

Fall es notwendig erscheint, die Firmen und Stellen und Schulen ausfindig zu machen ... begleiten wir dich gerne dabei: DU baust deine Zukunft.

und ansonsten einen gesunden Lebensstil finden ...

Brauchst du noch einen Entzug oder kommst du selbst dosiert klar, brauchst du andere Medikation und stimmt die Krankenkasse schon?

damit wir wieder Lust am Leben entwickeln:

Ausstellungen, Botanischer Garten, Kultur, Musik, Theater ... und gemeinsames Kochen, wenn wieder möglich, einkaufen und gemeinsames Frühstück, 

... und Neues kennen lernen, das dir noch nicht begegnet ist? 

Das Jobcenter in der Franziskanerstraße kann dich zuleiten ... 

Aber erst nach dem Lockdown sind wir real für alle da, bis dahin telefonisch 

und per mail: fritz.letsch ( at) daa.de

Mehr Informationen:

http://basisfinden.wordpress.com

http://daa.de und  facebook.com/daamuenchen

instagram.com/basisfinden sowie instagram.com/daa.muenchen

facebook.com/basisfinden

 

facebook.com/fritz.letsch

 

Du kannst hier gerne deine Erlebnisse rein schreiben, auch als unten und gerne mit Bild, damit ich’s reinsetze, oder ich nehm dich in die Reihe der Redakteur*innen auf …

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Wednesday, December 30, 2020

Legislatives Theater in europäischen Anwendungen erproben: München 1999 und Linz 2004

europäisches treffen '95 in münchen mit Augusto Boal

Tagung zur Anwendung des Theater der Unterdrückten in Europa

mit Augusto Boal: Die Entwicklung des Theater der Unterdrückten aus der Bewußtseinsbildung in Lateinamerika über das europäische Exil bis zum heutigen Legislativen Theater im Rathaus von Rio http://joker-netz.de/europtre

Das Theater der Unterdrückten

verbindet politische Bewußtseinsbildung mit Öffentlichkeit (Theater als öffentliches Forum) und befreiender Pädagogik. Der Widerstreit zwischen alltäglich erlebter Unterdrückung und dem Bedürfnis nach einer menschlichen Gesellschaft ist die Grundmotivation des Theater der Unterdrückten.
Das Statuen- und Bildertheater ist Lernort und Experimentierfeld in Einem. Hier entstehen Szenen, die zeigen, wie wir jeweils unsere Welt erleben. Dies ist der erste Schritt der Suche nach einem gemeinsamen Bild politischer Realität.

Im Forumtheater zeigen wir Szenen von Unterdrückung, um gemeinsamen nach befreienden Handlungsalternativen für die unter Druck gesetzte Person zu suchen. Die Zuschauer sind nicht länger auf ihre Plätze verbannt, sondern können als Zu-Schauspieler in die dargestellte Szene eingreifen.

EinE SpielleiterIn schafft den Rahmen und ermöglicht den Zutritt. Das Forumtheater ist zu Ende, wenn wir mehrere- oder die- befreiende Szenen erprobt haben.

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Saturday, December 12, 2020

Fritz Letsch: 40 Jahre Theaterpädagogik und Kritische Praxis mit dem Theater der Unterdrückten




Fritz Letsch

 

Die Lösung ist noch nicht zu sehen.

 

Sie liegt auf der nächsten Ebene.

Wie wir gemeinsam die Ebenen unterscheiden und wechseln können ...
Beratung, Moderation, Begleitung, Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit mit Tiefenwirkung
Gestalt-Orientierung und politische Beteiligung, Organisationsentwicklung und Theater-Methoden

  • Als studierter Gemeindepädagoge bin ich mit vielen Gruppen wie der AG SPAK über die Theaterarbeit mit Augusto Boal durch alle gesellschaftlichen Bereiche gekommen,
    als Lernender und Lehrender wie Paulo Freire in vielen Akademien, Hochschulen, Einrichtungen, Unternehmen und politischen Zusammenhängen, in allen Rollen von Verantwortung,
    und finde immer wieder neue Herausforderungen zwischen Bühne, Berufs-Coaching, Fortbildungen und Gestalt-Supervisionen, sowie ganz bodenständig bei Sexualpädagogik in allen Arten der Schulen.

  • Mit den Zukunftswerkstätten von Robert Jungk bildet sich seit 30 Jahren ein Freundeskreis von Moderierenden fort, in Radio-Gesprächen gehe ich aktuellen Ereignissen mit interessanten Partnern nach,
    in Genossenschaften und Vereinen übe ich mit KollegInnen die Möglichkeiten der Selbstverwaltung, gemeinschaftlicher Projektentwicklung und gemeinwohl-orientierter Unternehmensentwicklung.

  • Trained as a communityeducator I have come with many groups such as the AG SPAK about the theater work with Augusto Boal by all sectors of society,
    as a learner and teacher as Paulo Freire, in many colleges, universities, institutions, businesses and political contexts, in all roles of responsibility
    and find always new challenges between stage, job-coaching, training and Gestaltsupervision, and down to earth in sex education in all types of schools.

  • The future workshops by RobertJungk, a circle of friends trains since 30 years moderating, in radiointerviews I'm current following events with interesting partners,
    in cooperatives and associations I practice with colleagues the possibilities of self-management ,project development and Community Development as Social Investment-Business


Die neuen Seiten:

aktuelle Hintergrund-Themen sind jetzt auf befreiungsbewegung.fairmuenchen.de dokumentiert und auf facebook.com/TheaterMachtPolitik oder facebook.com/LernendeOrganisation, landen neue Ideen,

kollegiales zum Forumtheater auf dem forumtheaterblog.wordpress.com

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Friday, September 25, 2020

Heisst bürgerlich sein, unfähig gemeinschaftlich zu Denken?

Die "bürgerlichen Parteien" stimmen gegen "die Linken" mit den AfDern für einen AfDer-Bürgermeister in Gera.

Heißt bürgerlich sein jetzt, unfähig gemeinschaftlich zu Denken?

Demokratie als ewig polarisierende Hetze der Parteien, die dann "das bürgerliche Lager" gemeinschaftlich verteidigen? 

Wir hätten vor allem in der Kommunalpolitik besseres zu tun, aber auch die neuen Viren wirken polarisierend und machen die "Großen" reicher: Lufthansa statt Pflegekräften, Autos statt Fahrradwegen, ...

Die deutschen Staats-Medien und die "bürgerliche" Presse haben seit 150 Jahren eine rechte Färbung, die zu Morden der Rechten viel Verständnis aufbringt, Polizei-Gewalt und -Morde verteidigt und Besitztum für heilig erklärt.

Die bürgerlich-studentische Revolution für Demokratie 1848 ist noch kaiserlich niedergeschossen, die von 1918 gewerkschaftlich und sozialdemokratisch:

Der Faschismus wuchs aus der auch juristischen Reaktion in Bayern, konnte mit Militarismus und Rüstungswahn bis heute den Planeten weltweit zerstören.

Und wieder kamen die Lederhosen
wie eine Krankheit über die Stadt

Nach 40 Jahren endlich mal ruhiges Gedenken für die Opfer - und Täter - des #Oktoberfest-#Attentat, damals ging es am nächsten Tag schon wieder weiter, nach 12 Toten und über 200 Verletzten. Geheime Dienste beteiligt, Asservaten- und #Aktenvernichtung

Nein, heute waren es schwarze Trauergestalten. Sie hatten Eingeständnisse im Gepäck, beziehungsweise in ihren Reden: 40 Jahre Staatsversagen hatten sie es zwar nicht genannt, aber in den Einzelheiten war es das:

Versagen gegen die Opfer und ihre Gesundheit, eine Begleitung zurück ins Leben: War zur Zeit des „Kalten Kriegers“ Franz Josef Strauß noch nicht üblich, die Ämter wie das Versorgungsamt sparten an den Opfern, nannte sie Simulant …

Versagen der Verantwortlichen der Geheimdienste und der Justiz durch Behinderung der Ermittlungen und durch Verbreiten falscher Geschichten über den angeblichen Einzeltäter und sein Umfeld,

Ich halte auch die Wehrsportgruppe Hoffmann, so sehr sie sich auch antistaatlich geriert, für einen geheimen kriminellen rechten Dienst, der „zur Pflege“ von Heranwachsenden der Wikingjugend und zur internationalen Waffenschulung beiträgt, denn er ist sicher so wenig aufgelöst wie die alten Brüderschaften von Gladio, Hannibal und all den mordbereiten Burschenschaften und Soldaten-Kameradschaften seit den Morden an Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam und ihrer zahllosen Genossinnen und Genossen, die selbst ohne Gewalt für die Ideen von Anarchismus, von einer gemeinschaftlichen Welt im Sozialismus eingetreten waren.

Die Reaktion war in München 1919 mörderisch, die Justiz war auf der Seite der Adeligen und Besitzenden, der Beamten und Großbürger, der Kirchen und Militärs, die ihre kaiserlich-königlichen Privi-Legien zurück haben und verteidigen wollten.

Was Anwälte und Journalisten leisten können, so lange sie sich unabhängig halten können, gibt mir Hoffnung, dass diese Demokratie auch ihr finsteres Kapitel der Geheimdienste aus dem Personal des „3. Reiches“ aufarbeiten lernt, weil wir sonst nie aus dem geistigen Hufeisen der Parteifronten entkommen und damit die Demokratie der Lobby-Wirtschaft endgültig zerstören.

Armut und Reichtum polarisieren sich durch Kriege und Viren: Rüstungsproduktionen in und um München haben die Region reich gemacht, wie die Autos aus dem alten Goebbels-Vermögen, und die Bereitschaft zu teilen kann sich nicht auf die Tafeln des abgelaufenen Überfluss beschränken: Die Zuwanderung der Kinder der Reichen in der Welt wird den Druck auf die Mieten erhöhen, wenn nicht wirklich umgesteuert wird.

Derzeit sehe ich niemand dazu in der Lage.

"Mit 96 Jahren ist #RossanaRossanda, Galionsfigur der undogmatischen Linken in Italien, Feministin, Partisanin und Mitgründerin von @ilmanifesto, gestorben. Sie steht für eine Zeit, als die italienische Linke in Westeuropa Begeisterung auslöste."
 
"Auch die deutsche taz hat sich in ihren Anfangsjahren immer wieder auf das „manifesto-Experiment“ in Italien bezogen." #RossanaRossanda
 
https://www.deutschlandfunk.de/zum-tod-von-rossana-rossanda-die-letzte-kommunistin.691.de.html?dram:article_id=484417

Zum Tod von Rossana Rossanda

Die letzte Kommunistin

Rossana Rossanda verstand sich als Marxistin in der Tradition Rosa Luxemburgs: Die italienische Intellektuelle war Mitbegründerin der Tageszeitung „il manifesto“, prägte in den 70er-Jahren mit ihren Beiträgen und Büchern die politischen Debatten Italiens. Nun ist sie mit 96 Jahren gestorben.

Von Carl Wilhelm Macke

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Die italienische Intellektuelle und Publizistin Rossana Rossanda in ihrer Wohnung in Rom (das geschätzte Aufnahmedatum ist 1987) (Marcello Mencarini / Leemage / imago)
Die italienische Intellektuelle und Publizistin Rossana Rossanda in ihrer Wohnung in Rom Ende der 80er-Jahre (Marcello Mencarini / Leemage / imago)
 https://www.deutschlandfunk.de/zum-tod-von-rossana-rossanda-die-letzte-kommunistin.691.de.html?dram:article_id=484417
 
Wenn sie die letzte Kommunistin war, wird sich jetzt etwas im internationalen Denken ändern, oder hat wieder mal der Kapitalismus gesiegt?

Schäuble's Tochter wird Chefin der ARD

Schäuble's Tochter und Gattin des BaWü Innenministers wird ARD Programmdirektorin. Wer jetzt gleich an Vetternwirtschaft denkt , ist ein ganz übler Verschwörungstheoretiker 
 
 
Bild 
ZDF heute @ZDFheute
In #Thüringen kann die #AfD einen Erfolg vermelden. Der Stadtrat #Gera hat in geheimer Abstimmung den AfD-Kandidaten zu seinem Vorsitzenden gewählt. Jetzt stellt sich die Frage, wer der AfD zur Mehrheit verholfen hat.
 
 
 
Gesicht mit Hand über dem Mund
 

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Wednesday, March 11, 2020

Gemeinwohlökonomie bringt Zukunft - auch zu ZW2020

Es gibt schon immer ein Wirtschaften ohne Abzocken:


Handwerk war oft nahe dran, aber heutige Kriterien sind höher:


Menschenrechte und Mitgestaltung, Ökologie und Gleichberechtigung

Mitarbeitende werden aktiv beteiligt
Wirtschaft neu denken



Bildungskreise auch in Bayern:


http://ecogood.org und https://www.ecogood.org/de/bayern/

Beitrag zur ZW2020: https://fritz-letsch.jimdofree.com/

34. Jahrestreffen von Zukunftswerkstätten erneut in Bad Homburg

das nächste Jahrestreffen der Moderierenden von Zukunftswerkstätten wird am 30. April – 3. Mai 2020 in Bad Homburg stattfinden.

„Zukunftswerkstatt neu erfinden!? – Blick zurück nach vorn“
Nachhaltige Wirksamkeit entfalten – herausgefordert durch soziale Bewegungen wie Fridays-for-Future und inspiriert durch neue Formen der Zusammenarbeit. Zukunftswerkstatt auf dem Weg zur permanenten Werkstatt?

Unter diesem Motto wollen wir gemeinsam reflektieren, wo wir stehen. Wir wollen uns austauschen, wie wir die Methode Zukunftswerkstatt weiterentwickeln können, um zukünftig noch mehr Wirkung zu entfalten – im Kontext der Fridays-for-Future-Bewegung und des tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels. Spannende Impulse zu neuen Formen der Zusammenarbeit in Gruppen, Vereinen, Organisationen und Unternehmen werden das Treffen beleben und uns anregen. Dieses Thema wurde mit dem Stichwort „Reinventing Organisations“ beim ZW-Jahrestreffen 2019 vorgeschlagen.

Angesichts des nun bereits 34. Jahrestreffens braucht es für diese Veranstaltungsreihe – wie nach jeder gemeinsamen Wegstrecke – regelmäßiges Innehalten und den „Blick zurück nach vorn“. Wir verstehen das ZW-Jahrestreffen als „permanente Werkstatt“ und wollen deshalb die 4. Phase der Zukunftswerkstatt in den Blick nehmen.

Bei all dem wird genug Zeit bleiben für kollegialen Austausch über Erfahrungen der Zukunftswerkstättler*innen, Begegnung, Kennenlernen neuer Methoden und das gemeinsame Feiern oder Spaziergänge im wunderbaren Schlossgarten. Beiträge von Teilnehmenden zu AGs, Abendprogramm, Filmbeiträge u.ä. sind herzlich willkommen.

Wir freuen uns, wenn Ihr diese Ankündigung auch an andere interessierte Menschen weiterleitet. Das Thema ist sicher auch für Neueinsteigende und Interessierte spannend, die gelingendes Zusammenwirken mit Blick auf zukünftige Herausforderungen und Nachhaltigkeit voranbringen wollen.

Das Organisationsteam hat sich erneut für den Veranstaltungsort Bad Homburg entschieden. Bad Homburg liegt gut erreichbar mitten in Deutschland. Die Jugendherberge befindet sich direkt neben dem Schlosspark mit dem über der Stadt thronenden Schloss. Auch die angenehme Atmosphäre des Hauses und gut ausgestattete Tagesräume mit Erweiterungsmöglichkeit auf die große Terrasse sprachen dafür, diesen Tagungsort noch einmal zu wählen.

Rita Nassen, Wiebke Claussen und Ilona Schmuck bereiten das ZW-Jahrestreffen 2020 vor.

Wir werden bis Mitte November einen Tagungsflyer mit genauem Veranstaltungsprogramm, weiteren Rahmendaten und dem Anmeldeverfahren versenden. Wiebke Claussen freut sich auf Eure Anregungen und Vorschläge.
Mit herzlichen Grüßen in die bundesweite Runde und nach Österreich:  Wiebke, Rita und Ilona. Antwort-Versuche

 
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