Legislatives Theater in europäischen Anwendungen erproben: München 1999 und Linz 2004
europäisches treffen '95 in münchen mit Augusto Boal
mit Augusto Boal: Die Entwicklung des Theater der Unterdrückten aus der Bewußtseinsbildung in Lateinamerika über das europäische Exil bis zum heutigen Legislativen Theater im Rathaus von Rio http://joker-netz.de/europtre
Das Theater der Unterdrückten
verbindet politische Bewußtseinsbildung mit Öffentlichkeit (Theater als öffentliches Forum) und befreiender Pädagogik. Der Widerstreit zwischen alltäglich erlebter Unterdrückung und dem Bedürfnis nach einer menschlichen Gesellschaft ist die Grundmotivation des Theater der Unterdrückten.
Das Statuen- und Bildertheater ist Lernort und Experimentierfeld in Einem. Hier entstehen Szenen, die zeigen, wie wir jeweils unsere Welt erleben. Dies ist der erste Schritt der Suche nach einem gemeinsamen Bild politischer Realität.Im Forumtheater zeigen wir Szenen von Unterdrückung, um gemeinsamen nach befreienden Handlungsalternativen für die unter Druck gesetzte Person zu suchen. Die Zuschauer sind nicht länger auf ihre Plätze verbannt, sondern können als Zu-Schauspieler in die dargestellte Szene eingreifen.
EinE SpielleiterIn schafft den Rahmen und ermöglicht den Zutritt. Das Forumtheater ist zu Ende, wenn wir mehrere- oder die- befreiende Szenen erprobt haben.
internationale Fachkonferenz 23.-27. Okt '97 in München
Theaterpädagogik und Empowerment
Internationale
Fach-Konferenz zur befreienden Theaterpädagogik
On
the way to Legislative Theatre: Workshop mit Augusto Boal
Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater ...
...ist nicht nur ein neuer Weg im Theater und in der Theaterpädagogik beschritten worden, sondern in der politischen Antizipation eine Verbindung von befreiender Pädagogik und den verschiedenen Formen gemeinschaftlicher bis gesellschaftlicher Organisation wie Community Organizing skizziert.
Typischerweise stösst die Idee des Legislativen Theaters hierzulande auf heftige Skepsis: Sind wir doch vollauf damit beschäftigt, die Blockaden in der besten aller Demokratien zu begreifen, können wir nicht gleich an andere Modelle denken, noch dazu, wenn sie aus dem wilden Süden kommen.
Die dortigen größeren Aufgaben haben auch andere Kräfte wachsen lassen, zwischen Elend und en Resten der Militärdiktatur, irrsinnigen Zinszahlungen an die Weltbank und eruptiver Entwicklung neue Formen der Selbstorganisation und der politischen Mitwirkung zu finden.
Es
begann ganz einfach
mit dem Angebot der Gruppe um Augusto Boal an die PT (Arbeiterpartei) in Rio de Janeiro, 1991 ihren Wahlkampf zu gestalten, wenn diese im Gegenzug später für Räume und Finanzierung der Grundlagen der Theaterarbeit eintreten würde.
Der Zustimmung
folgte die Bitte, auch einen Kandidaten für die Wahl zum Senat
zu benennen, die zuerst nicht so ganz ernst genommen wurde, da
Wahlkampf in Rio dem Karneval verwandt ist und etwa 1200 Bewerber
(Anmerkung
1)
für 42 Plätze kandidieren. http://joker-netz.de/entwurf
Tage des Legislativen Theaters - Theater als Mittel politischer Beteiligung Wien, Linz und München (3.-5. Dez) 2004
Theater als Mittel politischer Beteiligung
27.10.2004
im Bildungshaus der Arbeiterkammer Linz, Jägermayrhof
Augusto Boal and Julian Boal present
history and praxis of the Legislative Theatre,
Matthias
Thonhauser and Michael Thonhauser talk about austrian projects Linz
2004
Wolfgang Goede www.casa-luz.de/empowerhaus in PM 2 / 05, S. 20: http://www.pm-magazin.de/
Wo
die Zuschauer zu Schauspielern werden
Eine
neue Theaterform erobert die Welt. Die klassische Form, das dem
Publikum eine geschlossene und damit unveränderbare Welt
darstellt, erweitert sich zu einer dialogischen Form, bei der die
Zuschauer zu Schauspielern werden und in die Handlung eingreifen.
Die Grenze zwischen Bühne und Publikum verschwindet. Dieses Forum-Theater, entwickelt von dem Brasilianer Augusto Boal, wird mittlerweile in hundert Ländern gespielt.
Der Theaterpädagoge Helmut Wiegand beschreibt in seinem neuesten Buch* die Philosophie dahinter und die verschiedenen Spielarten. Das Forum-Theater lässt sich in der Schule, im Betrieb oder im Stadtteil inszenieren. Menschen, die in diesen sozialen Gruppen einen Konflikt haben, spielen diesen in einem improvisierten Stück vor.
Jeder im Publikum darf jederzeit „Stop!“ rufen und die Rolle des im Konflikt stehenden Menschen weiterspielen. Dieser wird zum Zuschauer und bekommt einen bunten Strauß an Aktionsmöglichkeiten und Handlungsalternativen serviert.
Daraus kann er sich für die Konfliktlösung die heraussuchen, die ihm am geeignetsten erscheinen. Die Teilnehmer dieses Mitspiel-Theater erfahren sich als „selbstlernende Subjekte, die ihre Lebensumstände eigenhändig verändern können“, wie Boal diesen interaktiven Prozess beschreibt.
Er selber hat diesen in Rio de Janeiro zum „Legislativen Theater“ weiterentwickelt. Bewohner von Stadtteilen stellen ihre Probleme mit den Behörden auf die Bühne, entwickeln durch die Mitspielmethode Lösungsvorschläge, formulieren daraus Gesetzesvorlagen und bringen diese im Stadtrat ein – dreizehn davon erhielten in der Stadt am Zuckerhut Gesetzeskraft.
Im Buch finden sich aktuelle Anwendungsbeispiele aus aller Welt.
In Österreich
brachten Obdachlose eine „Deklaration für die Rechte
wohnungsloser Menschen“ in den Gesetzgebungsprozess ein, in
niederländischen Schulen werden damit Rassismus und Mobbing zum
Thema gemacht, in Dörfern Äthiopiens der Umgang mit
Sexualität und die Gefahren von Aids durchgespielt, in Indien
die weithin missachteten Rechte der Frauen von denselben
eingefordert.
www.theatreof
theoppressed.org
www.wegezumziel.at
*)Helmut Wiegand (Hg):
Theater im Dialog – heiter, aufmüpfig und demokratisch.
ibidem-Verlag, ISBN 3-89821-333-1, 24,90 Euro.Veranstaltungsreihe
3.-5. Dez 2004 in München
Legislatives Theater in
der interkulturellen Arbeit, Einführung, Fortbildung und
Planungstreffen
Ein Vortrag dazu entlang einer
Powerpoint-Präsentation
Weiteres
dazu im Forum
zu partizipativen Arbeitsweisen
Erinnerung an Kopftuch-Szenen im Landtag 2000
Legislatives Theater ist eine Weiterentwicklung der Methode
Forumtheater.
In den 60er-Jahren entwickelte der Brasilianer
Augusto Boal diese Form des interaktiven Theaters mit
pädagogisch-politischem Ansatz.
Forumtheater eröffnet
Menschen Spielräume, um soziale Konflikte und Probleme, sowie
die Ursachen im jeweiligen Umfeld sichtbar zu machen. Die
Theatermethode ermöglicht deren Bearbeitung und das gemeinsame
Aufbereiten von Veränderungsmöglichkeiten.
Das
Spezielle am Legislativen Theater ist, dass die erarbeiteten
Lösungsideen gesammelt, anschließend in Normen verarbeitet
und dann den entsprechenden Stellen zur Beschlussfassung vorgelegt
werden. Der Kompetenz von Betroffenen, für ihre eigene Situation
Lösungen zu finden, wird dabei ein wesentlicher Stellenwert
gegeben.
Ziel der Veranstaltung: Legislatives Theater als
Methode für die Bearbeitung sozialer Konflikte im Bereich der
Arbeitswelt und der Kommunalpolitik kennen zu lernen bzw.
auszuprobieren.
Zielgruppen:
Gesellschaftspolitisch interessierte und engagierte Menschen;
Personen, die eine (interessen-)politische Funktion ausüben;
Betriebsrät/-innen und Personalvertreter/-innen; Menschen, die
im Bereich Betriebs-, Stadtteilarbeit und Regionalentwicklung
arbeiten; Trainer/-innen und Interessierte, die die Methode kennen
lernen möchten.
Sinnes-
und Ausdrucksübungen: Sehen wir, was wir sehen?
LINZ:
13.00 - 18.00 Uhr:
Theorie und Praxis des Legislativen
Theaters
Zunächst berichtet Augusto Boal im Rahmen eines
Vortrages über die Entstehung und Praxis des Legislativen
Theaters in Brasilien. Im
Anschluss werden die TeilnehmerInnen
aber selbst beispielhaft einen legislativen Theaterprozess mit seinen
wichtigsten Entwicklungsphasen
erleben und mitgestalten.
(Eigene
Themen und Problemstellungen mitbringen!!!)
Partnerübungen
zu Ausdruck und Veränderung: Erst wenn ich meine eigenen Grenzen
erkenne, kenne ich auch andere ...
18.00 - 20.00
Uhr:
Anwendungsmöglichkeiten des Legislativen
Theaters
TeilnehmerInnen und ExpertInnen diskutieren konkrete
Anwendungsmöglichkeiten dieser beteiligungsorientierten
Theaterformen in der Kommunalpolitik und in der Arbeitswelt. Außerdem
werden konkrete - mit dieser Methode in Österreich gemachte -
Erfahrungen vorgestellt.
Der
Gesetzgebende als Inszenierung: Einbringende (links), ein Präsidium,
das das in erster Linie das Publikum befragt,
Pro und
Kontra werden von jeweiligen "Anhängern" aus dem
Publikum ausgeführt und jeweils mit einer sehr kurzen
Erwiderung,
vorgestellt. Das Volk stimmt dann
ab.
Themengruppen:
(unvollständig, aus der
Erinnerung, ich nehme gern hier genauere Berichte
rein:)
Arbeitslosigkeit als moralischer Druck (schlechter Umgang
mit Arbeitslosen)
Unternehmen in die Soziale Pflicht nehmen (bei
Entlassungen steigen die Steuern)
Das Recht auf Natur / Der Kampf
um Bäume auf dem Grundstück
Information und Mitsprache
bei Mobilfunk-Antennen
Diskriminierung Homosexueller
(Partnerschafts- und Sorgerecht und Einwirkungen der Kirche)
Frauen
im gesellschaftlichen Schönheitswettbewerb
Eine
Stadträtin in der Vorschlags-Kommission, Julian Boal als Joker,
Augusto Boal im Präsidium mit Beisitzenden
Organisatoren
für Linz und Wien: michael
thonhauser www.wegezumziel.at
Internationale Links zum Theater der Unterdrückten:
Weitere
in deutsch folgen unten
Die
Internationale des Theater der Unterdrückten (most english) internationale
Abeits-Organisation
Promoting decent work for all - english -
francais - español und CIARIS
- Theatre of the Oppressed
SITI
SU INTERNET di Giolli (italian) and The
Applied and Interactive Theatre Forum
Das
gabs in Wien: Theater & Partizipation Die Kunst des sozialen
Zusammenhalts, Veranstaltungen mit Augusto Boal und Julián
Boal 21.–26. Oktober 2004, http://www.argeforumtheater.at.tf
Lehrgang "Theaterpädagogik zwischen Selbsterfahrung und
politischer Aktion", Wien
Veranstaltungen mit Augusto und
Julián Boal in Wien: VHS Meidling
21.10.04 19.00:
Vortrag – Theater und Partizipation, Hauptbücherei
Wien
22.10.04 13.00 – 21.00 Uhr: Tag des Legislativen Theaters,
VHS Meidling
23. - 26.10.04 Theaterwerkstatt – Wer befreit
Hamlet, Antigone & Co?!,
23. und 24.10.04 jeweils 19.00-22.00
Uhr: Forumtheateraufführungen mit Gruppen aus verschiedenen
Bundesländern: ARGE Forumtheater Österreich
Augusto
BOAL
Rio de Janeiro, Begründer des „Theater der
Unterdrückten“, gilt als der international bedeutendste
Theaterpädagoge unserer Zeit. Auf Basis seiner Theatermethode
„Legislatives Theater“, hat er als Stadtrat in Rio de Janeiro
zahlreiche gesetzliche Initiativen beteiligungsorientiert mit der
Bevölkerung entwickelt. Die UNESCO hat Boals Theaterformen
als offizielle „Methode der sozialen Veränderung“
anerkannt.
Julián BOAL Paris, Historiker und
Soziologe, Theaterpädagoge,
Mitbegründer des ITO
(International Theater of the Oppressed Organisation)
München: Veranstaltungsreihe 3.-5. Dez 2004
Wir können uns auch weiter beklagen, über die
Regierungen, die Kürzungen, die Stimmung, das Wetter. Wir
können aber auch unterscheiden, was wir selbst bestimmen:
Gesetze, Regierung, Wetter?
"Die da oben", sagen
alle, die Kinder geblieben sind, früh resigniert haben.
Wir
übernehmen Verantwortung, sagten viele BrasilianerInnen, die
sich an die "Radikalisierung der Demokratie" gemacht haben.
So, wie der Beteiligungshaushalt in Porto Alegre, der von der
engagierten (Minderheits-) Arbeiterpartei PT und ihrem Bürgermeister
in der fast bankrotten Stadt zu einem weltweit beachteten Aufschwung
geführt hat: Sie konnten sogar die Steuern erhöhen, um die
Stadt in Schwung zu bringen.
Der Grundgedanke der Radikalen
Demokratie zieht sich auch durch das Legislative Theater, das Augusto
Boal in seiner Amtszeit als Vereador, Stadtrat (oder besser Senator)
der Stadt Rio de Janeiro in den Jahren 1990-1996 entwickelte:
Seine
Theater-Gruppe, die er als Mitarbeitende anstellen konnte,
entwickelte mit Gruppen deren Szenen, welches Unrecht, welchen
Mißstand sie beseitigen wollen. Zuerst stellten sie diese
Themen einander in kleinen Festivals vor, dann der Bevölkerung,
mit der Aufforderung, diese Szenen, wie im Forum-Theater üblich,
zu verändern.
Die Änderungsvorschläge werden
von einer Fachgruppe zu Gesetzesvorschlägen formuliert, und
obwohl in der Minderheit, setzte die Patei 13 davon um, manche hatten
langfristig Auswirkungen auf die Bundespolitik.
Das kann auch
bei uns von den Veränderungen in der Schule und im
Gesundheitswesen, von Sparzwängen und Kürzungen, von
Globalisierung und sonstigen Bevormundungen in der Politik handeln.
Und Vorsicht: Trotzdem macht es Spass! Wir werden höchstens in
einer Szene jammern.
Augusto Boal,
der diese
Methode in seiner Amtszeit als VEREADOR, als Parlamentarier der Stadt
Rio de Janeiro entwickelt hat, hat uns bei der europäischen
Konferenz in München
1997 und in einem Workshop, dessen Ergebnisse wir im Rathaus
präsentierten,
seine Arbeitsweise und die der Gruppen in Rio
vorgestellt.
Es gab auch Legislatives
Theater für Graz (05.2001) und wir hatten eine Inszenierung
am Münchner Marienplatz im April '98 als öffentliche
Expertenanhörung Sollen
wir die Flüchtlinge aushungern?
In
Zusammenarbeit der
Paulo-Freire-Gesellschaft mit dem NORD
SÜD FORUM München e.V. im EineWeltHaus München:
Veranstaltungsreihe
3.-5. Dez 2004 in München
Legislatives Theater
in der interkulturellen Arbeit, Einführung, Fortbildung und
Planungstreffen
Freitag abend: Vortrag und Fachgespräch:
Legislatives Theater von der Praxis über die Theorie zu
unserem Tun?
Berichte von der Entwicklung und den bisherigen
Projekten
Powerpoint-Präsentationen (kurze und lange
Version) auf Anfrage
Samstag ca 10-18 Uhr: Workshops zur Theaterarbeit:
Einstieg
in Körperarbeit und Ausdruck :
Generative Themen der Teilnehmenden:
Forum-Szenen zur
Aktivierung des Publikums:
Ausblick in Legislative Veränderungen:
Aufgaben des Joker im Theater der Unterdrückten
Sonntag
ca 11-14 Uhr: Begleitungen zur politischen Umsetzung
Wie es
weitergehen kann: Arbeitsgruppen und Projekte 2005:
- 14. Dez
04 Proben der Samba-Gruppe zur Sicherheitskonferenz
1. + 3.
Dienstag im Monat attac-Theater-Gruppe zur Legislativen Orientierung
Legislatives Theater zur Beteiligung in der interkulturellen Arbeit
Quellen:
Bücher und Internet:
Augusto
Boal: Legislative Theatre (bisher nur potuguese und engl.)
Legislatives Theater: Augusto Boal in Rio de Janeiro und München1997
Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater, Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 23.-27. Oktober 1997 in München mit Augusto Boal und sein Buch, die Übersetzung erschien, mit aktueller Ergänzung auch in Helmut Wiegand (Hg):
Theater im Dialog: heiter, aufmüpfig und demokratisch:
Deutsche und europäische Anwendungen des Theaters der
Unterdrückten.
Mit einem Beitrag von Augusto Boal. als Buch im ibidem-Verlag zu haben: ibidem.eu/de/theater-im-dialog-heiter-aufmuepfig-und-demokratisch.html
zum Legislativen Theater in fünf Schritten
zur damaligen Fachkonferenz
http://www.radikalerkonstruktivismus.de/boal.html
Gruppen
Empowerment
- Bürgeraktivierung - Zivilgesellschaft
Bericht: https://de.slideshare.net/FritzLetsch/cto2
Vortrag entlang an der
Powerpoint-Präsentation (Konzept ohne Bilder)
Themensammlung
Die braune Suppe: Dreckige Luft zieht übers Land, und keiner spricht drüber
Warum haben Sie einen Fahrschein?
Zur Frage der Verwendung der
öffentlichen Mittel
Beteiligungshaushalt und mögliche Steuererhöhung
Das massive Ansteigen der Rüstungsexporte unter Rot-Grün:
wie
können wir die Parteien qualifiziert beeinflussen?
Die Prestige-süchtigen Autos nehmen sich Platz in der
Stadt:
Wenn ich ein Auto hätte, würde ich es hier parken
...
Der Katalysator reinigte das Gewissen
Bilder der Angst
Gegenbild der Bedrohung
Energie für
Veränderung
persönliche Szenen entwickeln
Arbeit in Würde
Situationen zu Hartz IV und den
Befürchtungen der Sozialhilfe- und
Arbeitslosenhilfe-Empfangenden,
Fragen der Selbsthilfe und
Selbstorganisation bis hin zu möglichen
Selbsthilfegenossenschaften
Weiteres dazu im Forum
zu partizipativen Arbeitsweisen
Erinnerungen und Berichte:
Kopftuch-Szenen im Landtag
beim Curinga-Projekt Dez 2000
Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater,
mit Augusto Boal Oktober 1997
Gut 30 Theater-KollegInnen aus Brasilien, Finnland, Frankreich,
den Niederlanden, Schweden, Österreich und Deutschland trafen
sich in München,
um neben Erfahrungsaustausch und
-Weitergabe ihrer Arbeit mit dem Theater der Unterdrückten die
neue Anwendung im Feld der Politik für ihre eigenen Länder
zu entwickeln.
Die Teilnehmenden der Konferenz haben mit
Studierenden und Interessierten Szenen aus dem eigenen Erleben
erarbeitet, um sie dem Publikum im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses
vorzustellen:
Projekte:
* Gewalt in einer binationalen Ehe bringt die
Problematik der modernen Sklavenhaltung durch unser aktuelles
Ausländerrecht zutage
* Eine verdeckte
schwul-lesbische Doppel-Hochzeit sollte die Situation einer
Ausländerin und die Liebe von zwei Paaren schützen und
legalisieren
* Der Stadion-Neubau auf den begrenzten
Flächen der Bürger macht Geschäfts- Interessen
sichtbar - und auch Kultur-Verhältnisse überbezahlter
Dirigenten?
* Kann ein garantiertes
Grundeinkommen die Situation belasteter Familien verbessern?
* Wer hat wie viel Platz zum Leben und wie gestaltet es sich
gemeinsam?
* Unsere unbewältigte
Vergangenheit rülpst ausgerechnet zur Reichs-Pogrom-Nacht wieder
in der "Hauptstadt der Bewegung"? (nicht vorgestellt)
*
Der rassistisch überraschende Überfall in der U-Bahn
andere Reaktionen:
... Ich war dieses Wochenende (hier
in Spanien mit Feiertag am 6.) auf einem Soziale-Forum-Treffen in
Málaga, bei dem Untertreffen zum Thema "Situation des
Gay-Lesben-Bi-Trans-Aktivismus in Lateinamerika und Afrika", im
Moment kommt dieses Thema (und die Thematik der politischen Arbeit
zur Immigration und Asylanträgen auf Grund von Verfolgung
sexueller Orientierung) in den GLTB-Initiativen hier in Spanien als
neue Zielrichtung gerade auf (in einem politischen Moment kurz vor
der Verabschiedung des Gesetz der Homoehe, leider wenig begleitet von
einer internen kritischen Diskussion über die Institution der
Ehe an sich, und mit der Aussicht der Veränderung des
Transsexuellen-Gesetz mit Abschaffung der Operationspflicht für
die Änderung des Personenstands, vorgesehen für Ende
2005...). Liebe Grüsse, Astrid
Labels: Augusto Boal, Kritische Praxis, Legislatives Theater
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